Die ganze Welt spricht vom Klimawandel. Höchste Zeit also hierzu einige Gedanken zu verfassen. Apps, Shops und Content sind dank Internet schnell und einfach zugänglich. Aber wie steht es mit der digitalen Belastung um unsere Umwelt?

Das Internet hat nicht nur die Wirtschaftswelt verändert: Auch das alltägliche Leben, die Art, wie wir miteinander kommunizieren, Gedanken und Momente über Social-Media-Plattformen mit anderen teilen. Wir streamen Musik und Filme über das Internet und gehen jeder kleinsten Frage via Suchmaschine nach. Aber natürlich wird mit der Digitalisierung nicht nur alles einfacher, schneller und durchsichtiger – diese Neuerung hat auch Schattenseiten. Der Stromverbrauch, der durch das Internet entsteht, ist immens und wirkt sich auch auf die CO2-Emission aus. Wenn das Internet ein Land wäre, würde es jetzt in puncto CO2-Emission bereits an sechster Stelle stehen.


Jede Google-Suchanfrage verbraucht Ressourcen
Wir tippen die Frage „Wie grün ist das Internet?” bei Google ein: 76'000'000 Suchergebnisse in 0,29 Sekunden, in denen Kohlendioxid so schnell freigesetzt wurde, wie der Klick auf die Eingabetaste gedauert hat. So besagt es zumindest die Formel des Harvard-Physikers Alex Wissner-Gross: Zwei Suchanfragen setzen laut seiner Berechnung nämlich in etwa die gleiche Menge an CO2 frei wie ein Wasserkocher für eine Kanne Tee benötigt. Obwohl diese These nicht alle Faktoren einbezieht und deshalb die Zahlen auf etwa 0,2 Gramm CO2 pro Suchanfrage korrigiert wurden, macht Wissner-Gross’ Rechnung deutlich: Über den enormen Energieverbrauch durch das Internet, genau wie auch beim täglichen Teewasserkochen und allen anderen Aktivitäten, für die wertvolle Ressourcen verbraucht werden, wird kaum nachgedacht.

Aber nicht nur Google-Suchen verbrauchen Strom: Auch E-Mails und Direct Messaging wie Twitter, WhatsUp & Co. tragen ihren Teil zur CO2-Emission bei.


Wie nachhaltig kann das Internet sein?
Seit 2012 haben führende Betreiber von Rechenzentren laut der Umweltschutzorganisation Greenpeace entscheidende Schritte zur Errichtung eines umweltfreundlicheren Internets gemacht. Im Jahr 2015 war Apple - von 17 untersuchten Unternehmen - das einzige welche sich in den USA zu 100 % mit erneuerbaren Energien versorgte. Auch das Rechenzentrum von Facebook wird vollständig mit Energie aus Windkraft betrieben. Das erste europäische Datenzentrum des Social-Media-Riesen wurde im schwedischen Luleå, nahe des Polarkreises gebaut. Durch das Klima werden die riesigen Server dort automatisch gekühlt und die Energiekosten gesenkt. Die Aussichten sind also doch nicht so schlecht.

Grundsätzlich kann jeder Verbraucher im eigenen Handeln und im Umgang mit der Digitalisierung einen Beitrag dazu leisten, das Internet etwas grüner zu machen. Aber Anwender sollten neben ökonomischen Faktoren auch auf die ökologischen Faktoren ihrer Infrastrukturen achten. So sorgt MOORnetworks beispielsweise mit höchsten Sicherheitsstandards, einer stabilen Stromversorgung und leistungsfähiger Klimatisierung in den eigenen Rechenzentren für einen störungsfreien Betrieb an 365 Tagen im Jahr - und dazu meist nachhaltiger als wenn Kunden ihre Server selber betreiben.

MOORnetworks bezieht für ihre Infrastrukturkomponenten 100% der Stromversorgung aus Wasserkraft und trägt mit ihren Partnern bereits einen Teil zum "grünen" Internet bei. Wer seine Infrastruktur in einer grünen Umgebung unterbringen möchte, wäre hier also genau richtig. Aber auch unsere eigenen Technologien und Prozesse unterliegen einer nachhaltigen Energiebilanz. Mehr zu unserem Nachhaltigkeitsprogramm finden Sie hier: https://moornetworks.net/de/operation/sustainability.



Sonntag, Juni 9, 2019







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