Mit dem EU-Austritt Grossbritanniens laufen rund 300'000 Domain-Inhaber Gefahr, ihre .EU-Domains zu verlieren, da sie danach nicht mehr den Registry-Richtlinien entsprechen. Um dem entgegenzuwirken, hat EURid zwei Szenarien festgelegt, die je nach Form des Ausstiegs – harter oder weicher Brexit – Anwendung finden. Im Wesentlichen besteht der Unterschied in der zeitlichen Abfolge, nach der die Bedingungen für die rechtmässige Registrierung von .EU-Domains erfüllt werden müssen.

Betroffene EU-Domain-Inhaber können innerhalb einer vorgegebenen Frist die .EU-Kontaktdaten entsprechend den Registrierungsbedingungen anpassen oder ihre .EU-Domains zu einem EU-ansässigen Registranten transferieren. Sollte dies nicht rechtzeitig erfolgen, werden 12 Monate nach dem Brexit alle betroffenen .EU-Domains dekonnektiert, gelöscht und erneut zur Registrierung freigegeben.


Registrierungsbedingungen beachten

Für die Registrierung von .EU-Domains ist es zwingend erforderlich, dass Kontaktdaten eines rechtmässig in der EU niedergelassenen Registranten angegeben werden. Nach dem Brexit erlaubt EURid keine Registrierungen mehr von Registranten mit Country Code "GB" (Great Britain) oder "GI" (Gibraltar).
 
Unsere Empfehlung: Soweit möglich, sollten Sie jetzt schon im MOORnetworks Kundencenter die Kontaktdaten für betroffene .EU-Domains entsprechend den Registrierungsbedingungen anpassen.
Wie und wann der Brexit vonstatten gehen wird, ist noch unklar. Sobald Details vorliegen, werden wir Sie informieren und weitere Handlungsempfehlungen geben.

Freitag, März 15, 2019







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