Wie bereits im Vorfeld informiert, haben die Entwickler der PHP Programmiersprache (The PHP Group) die Unterstützung für die veralteten PHP Versionen 5.6 und 7.0 per Ende 2018 eingestellt. Dies bedeutet, dass die Versionen nicht mehr gepflegt und damit auch nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt werden. MOORnetworks ist daher ebenfalls gezwungen den Support einzustellen und wird ab Mai die veralteten PHP Versionen gestaffelt pro Server abschalten. Weiterhin unterstützt und weiterentwickelt werden die PHP Versionen 7.1, 7.2 und 7.3 . (Versionszyklen und Ablaufdaten finden Sie hier)

Die aktuell eingestellte PHP Version kann in den Web-Einstellungen Ihres Webservers eingesehen und umgestellt werden. Falls Sie eine der alten Versionen verwenden, sollten Sie sobald wie möglich sicher stellen, dass Ihre Webseite bzw. Webapplikation mit einer aktuellen PHP Version betrieben wird. Wir empfehlen ausdrücklich den Wechsel auf PHP 7.2 . Selbstverständlich ist auch ein Wechsel auf PHP 7.1 möglich, doch endet die Unterstützung des Herstellers für diese Version bereits Ende 2019. Sämtliche aktuellen CMS und Webapplikationen funktionieren mit PHP 7.2 problemlos. Entsprechend löst im Allgemeinen ein Update aller Komponenten und Plugins allfällige Inkompatibilitäten.


Kontinuierliche Updates schonen die Nerven
Wer sein CMS regelmässig und in kleinen Abständen aktualisiert, ist nicht nur bei Sicherheitsthemen klar im Vorteil. Wer seinem CMS keine grossen Versions(über)sprünge antut, minimiert auch das Risiko bei Updates enorm. Meist sind die Änderungen bei Updates von einer auf die nächstfolgende Version (z.B. von 2.3 auf 2.4 oder von 1.8.2 auf 1.8.3) überschaubar, gut getestet und von den Entwicklern genau so vorgesehen. Eingesetzte Themes und Plugins überstehen solche kleinen Updateschritte meistens schadlos.

Das Risiko beginnt zu steigen, wen man mit den Updates ins Hintertreffen gerät. In diesem Fall können sich viele kleine harmlose Änderungen nach und nach zu Inkompatibilitäten oder zu - nur mit viel Aufwand lösbaren - Abhängigkeiten kumulieren. Eine unangenehme Stresssituation kann dann plötzlich entstehen, wenn man durch den Wechsel der PHP-Version unter Zugzwang gerät. Darum empfehlen wir Webseitenbetreibern, mit regelmässig geringem Einsatz am Ball zu bleiben und so den grossen Updateproblemen vorzubeugen.

Hinweis: Auf Nummer sicher geht man übrigens, wenn man vor jedem Update ein Backup des aktuellen Stands anlegt. Ein Backup kann kostenlos über unser Control Panel erstellt und im Ernstfall wieder eingespielt werden!

Thursday, April 25, 2019







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