Google hat vorübergehend eine Reihe von Nutzern aus ihren eigenen Dokumenten ausgeschlossen. Angeblich weil diese gegen die Nutzungsrichtlinien verstossen haben. Ein Fehler mit einem üblen Beigeschmack.



Dokumente bei Google abzulegen und sie gemeinsam zu bearbeiten, hat viele Vorteile. Allerdings nicht, wenn der Konzern beschliesst, die Ersteller von ihren Werken auszuschliessen. Genau das passierte mehreren Nutzern der Google-Docs-Plattform in den vergangenen Tagen.

Gegenüber der "Washington Post" erklärte der Suchkonzern, dass ein fehlerhaftes Update dazu geführt habe, dass eine geringe Anzahl an Google-Dokumenten fälschlicherweise als missbräuchlich markiert und somit blockiert wurde. Der Fehler ist mittlerweile behoben und die Nutzer haben wieder Zugang zu ihren Texten.

Für viele Betroffene bleibt jedoch ein gewisser Beigeschmack. Denn der Vorfall zeigt erneut, dass in öffentlichen Cloud abgelegte Informationen letztlich nie vom Nutzer kontrolliert werden, sondern vom Cloud-Anbieter. Zumal bei Google offenkundig automatisierte Prozesse eingesetzt werden, um potenziell unerwünschte Texte zu sperren. Google, wie auch Microsoft, nutzen seit Jahren Bilderkennungssoftware, um automatisiert Kinderpornografie zu erkennen. So unterstützen sie die Strafverfolgungsbehörden. Nur sind Texte natürlich etwas völlig anderes als Fotos.

Auch MOORnetworks bietet Ihren Kunden Cloud Lösungen an, im Gegensatz zu Google & Co. werden diese aber in einer Privaten Cloud betrieben. Private Cloud-Computing stellt Unternehmen viele der Vorzüge einer öffentlichen Cloud zur Verfügung – wie z.Bsp. Self-Service, Skalierbarkeit und Elastizität -, während es gleichzeitig zusätzliche Kontroll- und Anpassungsmöglichkeiten gibt, die mithilfe von dedizierten Ressourcen über eine lokal gehostete Computinginfrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich bieten private Clouds durch Unternehmensfirewalls und internes Hosten einen hohen Sicherheits- und Datenschutzgrad; so wird sichergestellt, dass Drittanbieter keinen Zugang zu Vorgängen und vertrauliche Daten erlangen.




Wednesday, November 1, 2017







« Zurück