Am 15.09.2017 hat der Schweizerische Bundesrat der revidierten Verordnung zu Internet-Domains (VID) zugestimmt: In Zukunft kann die Melde- und Analysestelle (MELANI) auch dann .CH- und .SWISS-Domains sperren, wenn diese nur indirekt an Cyberkriminalität beteiligt sind und beispielsweise zu Phishing-Zwecken oder zur Verbreitung von Malware verwendet werden.

Die Sperrung einer Domain, von der cyberkriminelle Aktivitäten direkt ausgehen, ist bereits seit 2010 erlaubt. Des Weiteren kann die Zuteilung von .CH- und .SWISS-Domains künftig verweigert werden, wenn ein exponiertes Risiko besteht, dass diese für cyberkriminelle Zwecke eingesetzt werden könnten. Eine weitere Neuerung besteht darin, dass auch der Datenverkehr einer an Cyberkriminalität beteiligten Webseite den Behörden zugeführt werden kann. Dies soll der Identifikation infizierter Server dienen und helfen, Gegenmassnahmen zu entwickeln. Die neuen Bestimmungen der VID treten am 01.11.2017 in Kraft.

Friday, September 29, 2017







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